100-Meter-Lauf - LinkFang.de





100-Meter-Lauf


Der 100-Meter-Lauf ist eine Sprintdisziplin in der Leichtathletik und wird auf einer geraden Strecke ausgetragen, wobei jeder Läufer vom Start bis zum Ziel in seiner eigenen Bahn bleiben muss. Gestartet wird im Tiefstart mit Hilfe von Startblöcken. Bei den Olympischen Sommerspielen ist die 100-Meter-Strecke die kürzeste Sprintdistanz.

Die besten Männer erreichen eine Zeit unter 10 Sekunden, die besten Frauen bleiben unter 11 Sekunden. Wie schnell ein Mensch unter optimalen Bedingungen die 100-Meter-Strecke laufen könnte, ist unter Wissenschaftlern umstritten. Mark Denny von der Stanford University geht von einer Zeit von 9,48 Sekunden aus, John Barry (Cambridge University) und Reza Noubary (Bloomsburg University) halten sogar 9,4 Sekunden für möglich.[1] Der Australier Jeremy Richmond zeigt in einer Studie, dass eine menschliche Bestzeit von 9,27 Sekunden erreichbar ist.[2]

Der im Jahr 2009 bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin von Usain Bolt aufgestellte Männer-Weltrekord in 9,58 s entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10,44 m/s oder 37,58 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit, die ein Athlet während eines Laufes erreicht, liegt bei Männern deutlich über 40 km/h. Donovan Baileys Höchstgeschwindigkeit bei seinem Weltrekord von 9,84 s betrug ungefähr 12,1 m/s oder 43,56 km/h. Usain Bolt erreichte bei seinem Rekordlauf von 9,58 s sogar eine Spitzengeschwindigkeit von rund 12,5 m/s oder 44,72 km/h.

Der im Jahr 1988 von Florence Griffith-Joyner aufgestellte Frauen-Weltrekord von 10,49 s entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,53 m/s oder 34,31 km/h.

Obwohl mit zunehmender Laufstrecke die Geschwindigkeit abnimmt (und in der Kurve nicht mit Top-Speed gelaufen werden kann, da einige Kraft in die Richtungsänderung hineingesteckt werden muss), liegen die Durchschnittsgeschwindigkeiten im 200-Meter-Lauf oft geringfügig höher als beim 100-Meter-Lauf, bedingt durch die vergleichsweise längere Strecke, auf der nach der langsameren Startphase mit Höchstgeschwindigkeit gelaufen werden kann. Außerdem wird die Reaktionszeit am Start nur einmal mit einberechnet, die ca. 15 Hundertstelsekunden beansprucht.

Rekorde mit Rückenwindunterstützung werden nur anerkannt, wenn die Windgeschwindigkeit höchstens 2,0 m/s beträgt (IAAF-Regel 163.8). Seit 1938 sind dazu für die Anerkennung von Rekorden Windmessungen vorgeschrieben.

Die 100-Meter-Strecke findet auch beim 4-mal-100-Meter-Staffellauf (Männer und Frauen) sowie als erste Teildisziplin beim Zehnkampf Anwendung. Bis 1949 war der 100-Meter-Lauf eine Teildisziplin beim Mehrkampf der Frauen (Dreikampf, Fünfkampf).

Die Reibung und Elastizität beim Abstoß vom Untergrund beeinflussen die Laufgeschwindigkeit, darum sind die Art der Laufschuhe und die Beschaffenheit des Belages von Bedeutung für die erzielbare Zeit.[3]

Geschichte

Der 100-Meter-Lauf ist vom 100-Yards-Lauf (91,44 m) abgeleitet, der im 19. Jahrhundert mit dem Aufkommen der Leichtathletik in den englischsprachigen Ländern auf Gras- und Aschenbahnen ausgetragen wurde.

1887 erfand der US-Amerikaner Charles H. Sherrill den Tiefstart, indem er sich kleine Vertiefungen grub, in denen die Füße beim Abstoßen Halt fanden. 1921 baute der australische Sprinter Charlie Booth die ersten, noch primitiven Startklötze aus Holzblöcken mit einem Metallfuß und entwickelte sie immer weiter.

1928/29 entwickelten die US-amerikanischen Trainer George Breshnahan und William Tuttle die bis in die Gegenwart verwendeten Startblöcke, die von der Internationalen Leichtathletik-Assoziation IAAF ab 1937 zugelassen wurden.

In den 1920er Jahren begannen Experimente mit elektronischen Stoppuhren, erstmals bei Olympischen Spielen wurde 1932 eine Zielkamera eingesetzt. Seit Anfang 1977 werden Rekorde nur noch nach elektronischer Zeitmessung anerkannt.

Einen wesentlichen Leistungsfortschritt brachte die Einführung von Laufbahnen mit Kunststoffbelag in den 1960er Jahren; der erste 100-Meter-Weltrekord darauf waren die 9,95 s von Jim Hines bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt.

Der erste Sprint-Wettkampf in Deutschland fand am 6. Juni 1880 auf der Pferderennbahn in Hamburg-Horn auf Yard-Strecken statt und war zugleich der erste Leichtathletik-Wettkampf in Deutschland überhaupt. Gelaufen wurden 100 und 120 Yards mit Vorgabe (außerdem eine englische Meile). Läufe über 100 Meter sind von Mitte der 1890er Jahre bekannt. Bereits bei der erstmaligen Teilnahme von Frauen an den Deutschen Meisterschaften, am 14./15. August 1920, gehörte der 100-Meter-Lauf zum Wettkampfprogramm (zusammen mit der 4-mal-100-Meter-Staffel, dem Weitsprung und dem Kugelstoßen).

Bei Olympischen Spielen steht der 100-Meter-Lauf für Männer seit 1896 und für Frauen seit 1928 im Programm. In den Jahren 1900 und 1904 wurde als weitere Kurzsprint-Strecke der 60-Meter-Lauf ausgetragen.

Regeln

Die Regeln für den 100-Meter-Lauf werden von der IAAF festgelegt.

Die Reaktionszeit beim Start wird durch Sensoren in der Startpistole und den Startblöcken gemessen. Eine Reaktionszeit von weniger als 100 Millisekunden gilt als Frühstart. Bis 2003 war ein Frühstart pro Teilnehmer erlaubt, erst der zweite führte zu einer Disqualifikation. Seit 2003 wurde ein Fehlstart dem gesamten Teilnehmerfeld zugerechnet. Da es immer noch zu absichtlichen Frühstarts kam, um die Konzentration der Konkurrenten zu stören, wurde die Regel 2009 nochmals geändert, seitdem führt bereits der erste Frühstart zur Disqualifikation des Teilnehmers. Die Regelverschärfung wurde kontrovers diskutiert, insbesondere nachdem Usain Bolt bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011 deswegen disqualifiziert wurde.[4]

Wer auf die Bahn eines Konkurrenten kommt, wird ebenfalls disqualifiziert.

Für die Zeitnahme ist das Erreichen der Ziellinie mit dem Rumpf maßgeblich.

Meilensteine

Männer:

Frauen:

Weltrekorde mit dem längsten Bestand:

Erfolgreichste Sportler

Geschwindigkeitsverlauf eines 100-Meter-Rennens

Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991 gelang den sechs Ersten des Endlaufs eine Zeit unter 10 Sekunden. Die nachfolgenden Tabellen zeigen beispielhaft den Verlauf dieses 100-Meter-Rennens. Eine Beschleunigung gelingt bis ca. 40 Meter, danach können die Läufer ihre Geschwindigkeit nur noch geringfügig erhöhen. Der Sieger, Carl Lewis, konnte in diesem Rennen sogar bis ca. zum 80-Meter-Punkt beschleunigen.

Er erreichte während seiner schnellsten Phase eine Laufgeschwindigkeit über 43 km/h (12,05 m/s). Dieses hohe Tempo in der Endphase verhalf ihm zum Sieg, denn bis etwa zum 80-Meter-Punkt führte Leroy Burrell.

Der Dritte, Dennis Mitchell, gehört – auf den schnellsten 10-Meter-Abschnitt bezogen – zu den Langsamsten dieser sechs Läufer, profitierte aber am Ende von seinem schnellen Start, der heutzutage aber als Fehlstart deklariert würde, weil er weniger als 100 Millisekunden Reaktionszeit aufwies.

Der britische Sprinter Linford Christie äußerte in einem Gespräch, er habe seine Trainingsarbeit in den letzten Jahren (seiner Laufbahn) verstärkt darauf abgestellt, auf den letzten 20 Metern die Geschwindigkeit zu halten. Hiervon versprach er sich eine Verbesserung seiner Gesamtzeit. Physiologen weisen in diesem Zusammenhang auf die Begrenztheit der kurzfristigen Energiereserven – ATP und Kreatinphosphat – hin, die durchschnittlich auf diesem Leistungsniveau acht Sekunden vorhalten. Insofern ist der Leistungsabfall auf den letzten 20 Metern natürlich und nicht ausschließlich auf Ermüdungserscheinungen im koordinativen Bereich zurückzuführen. Welchen Anteil die beiden Ursachen – Kreatinphosphatverarmung einerseits, Ermüdung andererseits – haben, ist nicht bekannt.

Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991; Durchgangszeit in Sekunden; führender Läufer hervorgehoben; RZ = Reaktionszeit
Platz Läufer RZ 10 m 20 m 30 m 40 m 50 m 60 m 70 m 80 m 90 m 100 m
1 Carl Lewis 0,14 1,88 2,96 3,88 4,77 5,61 6,46 7,3 8,13 9,00 9,86
2 Leroy Burrell 0,12 1,83 2,89 3,80 4,68 5,55 6,41 7,28 8,12 9,01 9,88
3 Dennis Mitchell 0,090 1,80 2,87 3,80 4,68 5,55 6,42 7,28 8,14 9,02 9,91
4 Linford Christie 0,126 1,85 2,91 3,83 4,72 5,57 6,43 7,29 8,14 9,04 9,92
5 Frank Fredericks 0,151 1,86 2,92 3,84 4,73 5,60 6,47 7,33 8,18 9,07 9,95
6 Raymond Stewart 0,114 1,81 2,88 3,79 4,68 5,54 6,41 7,29 8,16 9,06 9,96
Zum Vergleich: Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009; Durchgangszeit in Sekunden; führender Läufer hervorgehoben; RZ = Reaktionszeit
Platz Läufer RZ 20 m 40 m 60 m 80 m 100 m
1 Usain Bolt 0,146 2,89 4,64 6,31 7,92 9,58
2 Tyson Gay 0,144 2,92 4,70 6,39 8,02 9,71
3 Asafa Powell 0,134 2,91 4,71 6,42 8,10 9,84
4 Daniel Bailey 0,129 2,92 4,73 6,48 8,18 9,93
5 Richard Thompson 0,119 2,90 4,71 6,45 8,17 9,93
6 Dwain Chambers 0,123 2,93 4,75 6,50 8,22 10,00
7 Marc Burns 0,165 2,94 4,76 6,52 8,24 10,00
8 Darvis Patton 0,149 2,96 4,85 6,65 8,42 10,34
Laufzeit für die Einzelabschnitte in Sekunden; schnellster Läufer hervorgehoben (Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991)
Platz Läufer 10 m 20 m 30 m 40 m 50 m 60 m 70 m 80 m 90 m 100 m
1 Carl Lewis 1,88 1,08 0,92 0,89 0,84 0,85 0,84 0,83 0,87 0,86
2 Leroy Burrell 1,83 1,06 0,91 0,88 0,87 0,86 0,87 0,84 0,89 0,87
3 Dennis Mitchell 1,80 1,07 0,93 0,88 0,87 0,87 0,86 0,86 0,88 0,89
4 Linford Christie 1,85 1,06 0,92 0,89 0,85 0,86 0,86 0,85 0,90 0,88
5 Frank Fredericks 1,86 1,06 0,92 0,89 0,87 0,87 0,86 0,85 0,89 0,88
6 Raymond Stewart 1,81 1,07 0,91 0,89 0,86 0,87 0,88 0,87 0,90 0,90
Geschwindigkeit in km/h für jeden 10-Meter-Abschnitt; schnellster Läufer hervorgehoben (Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991)
Platz Läufer 10 m 20 m 30 m 40 m 50 m 60 m 70 m 80 m 90 m 100 m
1 Carl Lewis 19,15 33,33 39,13 40,45 42,86 42,35 42,86 43,37 41,38 41,86
2 Leroy Burrell 19,67 33,96 39,56 40,91 41,38 41,86 41,38 42,86 40,45 41,38
3 Dennis Mitchell 20,00 33,64 38,71 40,91 41,38 41,38 41,86 41,86 40,91 40,45
4 Linford Christie 19,46 33,96 39,13 40,45 42,35 41,86 41,86 42,35 40,00 40,91
5 Frank Fredericks 19,35 33,96 39,13 40,45 41,38 41,38 41,86 42,35 40,45 40,91
6 Raymond Stewart 19,89 33,64 39,56 40,45 41,86 41,38 40,91 41,38 40,00 40,00
Geschwindigkeit der 10-Meter-Abschnitte in m/s; schnellster Abschnitt jedes Läufers hervorgehoben (Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991)
Platz Läufer 10 m 20 m 30 m 40 m 50 m 60 m 70 m 80 m 90 m 100 m
1 Carl Lewis 5,32 9,26 10,87 11,24 11,90 11,76 11,90 12,05 11,49 11,63
2 Leroy Burrell 5,46 9,43 10,99 11,36 11,49 11,63 11,49 11,90 11,24 11,49
3 Dennis Mitchell 5,56 9,35 10,75 11,36 11,49 11,49 11,63 11,63 11,36 11,24
4 Linford Christie 5,41 9,43 10,87 11,24 11,76 11,63 11,63 11,76 11,11 11,36
5 Frank Fredericks 5,38 9,43 10,87 11,24 11,49 11,49 11,63 11,76 11,24 11,36
6 Raymond Stewart 5,52 9,35 10,99 11,24 11,63 11,49 11,36 11,49 11,11 11,11

Statistik

Medaillengewinner der Olympischen Spiele

Männer

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1896 Vereinigte Staaten Thomas Burke Deutsches Reich Fritz Hofmann Ungarn Alajos Szokolyi
Vereinigte Staaten Francis Lane
1900 Vereinigte Staaten Frank Jarvis Vereinigte Staaten Walter Tewksbury Australien Stan Rowley
1904 Vereinigte Staaten Archie Hahn Vereinigte Staaten Nate Cartmell Vereinigte Staaten William Hogenson
1906 Vereinigte Staaten Archie Hahn Vereinigte Staaten Fay Moulton Australien Nigel Barker
1908 Transvaal Reggie Walker Vereinigte Staaten James Rector Kanada Robert Kerr
1912 Vereinigte Staaten Ralph Craig Vereinigte Staaten Alvah Meyer Vereinigte Staaten Donald Lippincott
1920 Vereinigte Staaten Charles Paddock Vereinigte Staaten Morris Kirksey Vereinigtes Konigreich Harry Edward
1924 Vereinigtes Konigreich Harold Abrahams Vereinigte Staaten Jackson Scholz Neuseeland Arthur Porritt
1928 Kanada Percy Williams Vereinigtes Konigreich Jack London Deutschland Georg Lammers
1932 Vereinigte Staaten Eddie Tolan Vereinigte Staaten Ralph Metcalfe Deutschland Arthur Jonath
1936 Vereinigte Staaten Jesse Owens Vereinigte Staaten Ralph Metcalfe Niederlande Martinus Osendarp
1948 Vereinigte Staaten Harrison Dillard Vereinigte Staaten Barney Ewell Panama Lloyd LaBeach
1952 Vereinigte Staaten Lindy Remigino Jamaika Herb McKenley Vereinigtes Konigreich McDonald Bailey
1956 Vereinigte Staaten Bobby Morrow Vereinigte Staaten Thane Baker Australien Hector Hogan
1960 Deutschland BR Armin Hary Vereinigte Staaten Dave Sime Vereinigtes Konigreich Peter Radford
1964 Vereinigte Staaten Bob Hayes Kuba Enrique Figuerola Kanada Harry Jerome
1968 Vereinigte Staaten Jim Hines Jamaika Lennox Miller Vereinigte Staaten Charles Greene
1972 Sowjetunion Walerij Borsow Vereinigte Staaten Robert Taylor Jamaika Lennox Miller
1976 Trinidad und Tobago Hasely Crawford Jamaika Donald Quarrie Sowjetunion Walerij Borsow
1980 Vereinigtes Konigreich Allan Wells Kuba Silvio Leonard Bulgarien Petar Petrow
1984 Vereinigte Staaten Carl Lewis Vereinigte Staaten Sam Graddy Kanada Ben Johnson
1988 Vereinigte Staaten Carl Lewis Vereinigtes Konigreich Linford Christie Vereinigte Staaten Calvin Smith
1992 Vereinigtes Konigreich Linford Christie Namibia Frank Fredericks Vereinigte Staaten Dennis Mitchell
1996 Kanada Donovan Bailey Namibia Frank Fredericks Trinidad und Tobago Ato Boldon
2000 Vereinigte Staaten Maurice Greene Trinidad und Tobago Ato Boldon Barbados Obadele Thompson
2004 Vereinigte Staaten Justin Gatlin Portugal Francis Obikwelu Vereinigte Staaten Maurice Greene
2008 Jamaika Usain Bolt Trinidad und Tobago Richard Thompson Vereinigte Staaten Walter Dix
2012 Jamaika Usain Bolt Jamaika Yohan Blake Vereinigte Staaten Justin Gatlin

Frauen

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1928 Vereinigte Staaten Betty Robinson Kanada Fanny Rosenfeld Kanada Ethel Smith
1932 Polen Stanisława Walasiewicz Kanada Hilda Strike Vereinigte Staaten Wilhelmina von Bremen
1936 Vereinigte Staaten Helen Stephens Polen Stanisława Walasiewicz Deutsches Reich NS Käthe Krauß
1948 Niederlande Fanny Blankers-Koen Vereinigtes Konigreich Dorothy Manley Australien Shirley Strickland
1952 Australien Marjorie Jackson Sudafrika 1928 Daphne Hasenjager Australien Shirley Strickland
1956 Australien Betty Cuthbert Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch Christa Stubnick Australien Marlene Mathews
1960 Vereinigte Staaten Wilma Rudolph Vereinigtes Konigreich Dorothy Hyman Italien Giuseppina Leone
1964 Vereinigte Staaten Wyomia Tyus Vereinigte Staaten Edith McGuire Polen Ewa Kłobukowska
1968 Vereinigte Staaten Wyomia Tyus Vereinigte Staaten Barbara Ferrell Polen Irena Szewińska
1972 Deutschland Demokratische Republik 1949 Renate Stecher Australien Raelene Boyle Kuba Silvia Chivás
1976 Deutschland BR Annegret Richter Deutschland Demokratische Republik 1949 Renate Stecher Deutschland BR Inge Helten
1980 Sowjetunion Ljudmila Kondratjewa Deutschland Demokratische Republik 1949 Marlies Göhr Deutschland Demokratische Republik 1949 Ingrid Auerswald
1984 Vereinigte Staaten Evelyn Ashford Vereinigte Staaten Alice Brown Jamaika Merlene Ottey
1988 Vereinigte Staaten Florence Griffith-Joyner Vereinigte Staaten Evelyn Ashford Deutschland Demokratische Republik 1949 Heike Drechsler
1992 Vereinigte Staaten Gail Devers Jamaika Juliet Cuthbert Vereintes Team Irina Priwalowa
1996 Vereinigte Staaten Gail Devers Jamaika Merlene Ottey Vereinigte Staaten Gwen Torrence
2000 vakant Griechenland Ekaterini Thanou Jamaika Merlene Ottey
Jamaika Tayna Lawrence
2004 Weissrussland Julija Neszjarenka Vereinigte Staaten Lauryn Williams Jamaika Veronica Campbell-Brown
2008 Jamaika Shelly-Ann Fraser-Pryce Jamaika Kerron Stewart nicht vergeben
Jamaika Sherone Simpson
2012 Jamaika Shelly-Ann Fraser-Pryce Vereinigte Staaten Carmelita Jeter Jamaika Veronica Campbell-Brown

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften

Männer

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Vereinigte Staaten Carl Lewis Vereinigte Staaten Calvin Smith Vereinigte Staaten Emmit King
1987 Vereinigte Staaten Carl Lewis Jamaika Raymond Stewart Vereinigtes Konigreich Linford Christie
1991 Vereinigte Staaten Carl Lewis Vereinigte Staaten Leroy Burrell Vereinigte Staaten Dennis Mitchell
1993 Vereinigtes Konigreich Linford Christie Vereinigte Staaten Andre Cason Vereinigte Staaten Dennis Mitchell
1995 Kanada Donovan Bailey Kanada Bruny Surin Trinidad und Tobago Ato Boldon
1997 Vereinigte Staaten Maurice Greene Kanada Donovan Bailey Vereinigte Staaten Tim Montgomery
1999 Vereinigte Staaten Maurice Greene Kanada Bruny Surin Vereinigtes Konigreich Dwain Chambers
2001 Vereinigte Staaten Maurice Greene Vereinigte Staaten Tim Montgomery Vereinigte Staaten Bernard Williams
2003 Saint Kitts Nevis Kim Collins Trinidad und Tobago Darrel Brown Vereinigtes Konigreich Darren Campbell
2005 Vereinigte Staaten Justin Gatlin Jamaika Michael Frater Saint Kitts Nevis Kim Collins
2007 Vereinigte Staaten Tyson Gay Bahamas Derrick Atkins Jamaika Asafa Powell
2009 Jamaika Usain Bolt Vereinigte Staaten Tyson Gay Jamaika Asafa Powell
2011 Jamaika Yohan Blake Vereinigte Staaten Walter Dix Saint Kitts Nevis Kim Collins
2013 Jamaika Usain Bolt Vereinigte Staaten Justin Gatlin Jamaika Nesta Carter
2015 Jamaika Usain Bolt Vereinigte Staaten Justin Gatlin Kanada Andre De Grasse, Vereinigte Staaten Trayvon Bromell

Frauen

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Deutschland Demokratische Republik 1949 Marlies Göhr Deutschland Demokratische Republik 1949 Marita Koch Vereinigte Staaten Diane Williams
1987 Deutschland Demokratische Republik 1949 Silke Gladisch Deutschland Demokratische Republik 1949 Heike Drechsler Jamaika Merlene Ottey
1991 Deutschland Katrin Krabbe Vereinigte Staaten Gwen Torrence Jamaika Merlene Ottey
1993 Vereinigte Staaten Gail Devers Jamaika Merlene Ottey Vereinigte Staaten Gwen Torrence
1995 Vereinigte Staaten Gwen Torrence Jamaika Merlene Ottey Russland Irina Priwalowa
1997 Vereinigte Staaten Marion Jones Ukraine Schanna Pintusewytsch Bahamas Savatheda Fynes
1999 Vereinigte Staaten Marion Jones Vereinigte Staaten Inger Miller Griechenland Ekaterini Thanou
2001 Ukraine Schanna Block Vereinigte Staaten Marion Jones Griechenland Ekaterini Thanou
2003 Vereinigte Staaten Torri Edwards Ukraine Schanna Block Bahamas Chandra Sturrup
2005 Vereinigte Staaten Lauryn Williams Jamaika Veronica Campbell Frankreich Christine Arron
2007 Jamaika Veronica Campbell Vereinigte Staaten Lauryn Williams Vereinigte Staaten Carmelita Jeter
2009 Jamaika Shelly-Ann Fraser Jamaika Kerron Stewart Vereinigte Staaten Carmelita Jeter
2011 Vereinigte Staaten Carmelita Jeter Jamaika Veronica Campbell-Brown Trinidad und Tobago Kelly-Ann Baptiste
2013 Jamaika Shelly-Ann Fraser-Pryce Elfenbeinküste Murielle Ahouré Vereinigte Staaten Carmelita Jeter
2015 Jamaika Shelly-Ann Fraser-Pryce Niederlande Dafne Schippers Vereinigte Staaten Torie Bowie

Deutsche Meister

Siehe Liste der Deutschen Meister im 100-Meter-Lauf

Weltrekordentwicklung

Männer

Zeit (s) Name Land Datum Ort
Handgestoppte Zeiten
10,6 Donald Lippincott Vereinigte Staaten USA 06.07.1912 Stockholm
10,6 Willie Applegarth Vereinigtes Konigreich GBR 29.09.1912 Prag
10,6 Josef Imbach Schweiz SUI 25.07.1920 Genf
10,6 Jackson Scholz Vereinigte Staaten USA 12.09.1920 Kristiania
10,6 Jackson Scholz Vereinigte Staaten USA 16.09.1920 Stockholm
10,4 Charles Paddock Vereinigte Staaten USA 23.04.1921 Redlands
10,4 Charles Paddock Vereinigte Staaten USA 06.05.1923 Paris
10,4 Helmut Körnig Deutsches Reich GER 29.08.1926 Halle (Saale)
10,4 Helmut Körnig Deutsches Reich GER 12.09.1926 Brieg
10,4 Hubert Houben Deutsches Reich GER 04.09.1927 Hannover
10,4 Jakob Schüller Deutsches Reich GER 04.09.1927 Hannover
10,4 José Barrientos Kuba CUB 21.04.1928 Havanna
10,4 Ernst Geerling Deutsches Reich GER 01.07.1928 Frankenthal
10,4 Richard Corts Deutsches Reich GER 15.06.1928 Düsseldorf
10,4 Georg Lammers Deutsches Reich GER 26.08.1928 Barmen
10,4 Georg Lammers Deutsches Reich GER 12.05.1929 Oldenburg
10,4 Eugen Eldracher Deutsches Reich GER 30.06.1929 Mannheim
10,4 Georg Lammers Deutsches Reich GER 13.07.1929 Bremen
10,4 Georg Lammers Deutsches Reich GER 21.07.1929 Neuss
10,4 Helmut Körnig Deutsches Reich GER 28.07.1929 Budapest
10,4 Eddie Tolan Vereinigte Staaten USA 31.07.1929 Köln
10,4 Georg Lammers Deutsches Reich GER 31.07.1929 Köln
10,4 Eddie Tolan Vereinigte Staaten USA 08.08.1929 Stockholm
10,4 Eddie Tolan Vereinigte Staaten USA 18.08.1929 Berlin
10,4 Eddie Tolan Vereinigte Staaten USA 25.08.1929 Kopenhagen
10,4 Eddie Tolan Vereinigte Staaten USA 08.09.1929 Bochum
10,4 Georg Lammers Deutsches Reich GER 08.09.1929 Bochum
10,4 Georg Lammers Deutsches Reich GER 01.06.1930 Flensburg
10,4 Helmut Körnig Deutsches Reich GER 13.07.1930 Berlin
10,4 Helmut Körnig Deutsches Reich GER 20.07.1930 Stockholm
10,4 Georg Lammers Deutsches Reich GER 02.08.1930 Königsberg
10,3 Percy Williams Kanada CAN 09.08.1930 Toronto
10,3 Arthur Jonath Deutsches Reich GER 05.06.1932 Bochum
10,3 Eddie Tolan Vereinigte Staaten USA 01.08.1932 Los Angeles
10,3 (10,38) Eddie Tolan Vereinigte Staaten USA 01.08.1932 Los Angeles
10,3 (10,38) Ralph Metcalfe Vereinigte Staaten USA 01.08.1932 Los Angeles
10,3 Ralph Metcalfe Vereinigte Staaten USA 18.08.1932 Chicago
10,3 Arthur Jonath Deutsches Reich NS GER 23.07.1933 Düsseldorf
10,3 Ralph Metcalfe Vereinigte Staaten USA 28.06.1933 Malmö
10,3 Ralph Metcalfe Vereinigte Staaten USA 30.07.1933 Düsseldorf
10,3 Erich Borchmeyer Deutsches Reich NS GER 12.08.1933 Köln
10,3 Ralph Metcalfe Vereinigte Staaten USA 12.08.1933 Budapest
10,3 Erich Borchmeyer Deutsches Reich NS GER 01.07.1934 Berlin
10,3 Erich Borchmeyer Deutsches Reich NS GER 22.07.1934 Frankfurt am Main
10,3 Eulace Peacock Vereinigte Staaten USA 06.08.1934 Oslo
10,3 Eulace Peacock Vereinigte Staaten USA 06.08.1934 Oslo
10,3 Chris Berger Niederlande NLD 26.08.1934 Amsterdam
10,3 Ralph Metcalfe Vereinigte Staaten USA 15.09.1934 Ōsaka
10,3 Ralph Metcalfe Vereinigte Staaten USA 15.09.1934 Ōsaka
10,3 Ralph Metcalfe Vereinigte Staaten USA 23.09.1934 Dairen
10,3 Ralph Metcalfe Vereinigte Staaten USA 23.09.1934 Dairen
10,3 Takayoshi Yoshioka Japan JPN 06.06.1935 Ōsaka
10,3 Takayoshi Yoshioka Japan JPN 15.06.1935 Tokio
10,3 Eulace Peacock Vereinigte Staaten USA 06.08.1935 Basel
10,2 Jesse Owens Vereinigte Staaten USA 20.06.1936 Chicago
10,2 Harold Davis Vereinigte Staaten USA 06.06.1941 Compton
10,2 Lloyd LaBeach Panama PAN 08.08.1943 Willemstad
10,2 George Lewis Trinidad und Tobago TRI 16.11.1946 Port of Spain
10,2 Lloyd LaBeach Panama PAN 15.05.1948 Fresno
10,2 Lloyd LaBeach Panama PAN 04.06.1948 Compton
10,2 Norwood Ewell Vereinigte Staaten USA 07.07.1948 Evanston
10,2 McDonald Bailey Vereinigtes Konigreich GBR 25.08.1951 Belgrad
10,2 Hector Hogan Australien AUS 13.03.1954 Sydney
10,2 Heinz Fütterer Deutschland BR FRG 31.10.1954 Yokohama
10,2 Bobby Morrow Vereinigte Staaten USA 19.05.1956 Houston
10,2 Ira Murchison Vereinigte Staaten USA 01.06.1956 Compton
10,2 Bobby Morrow Vereinigte Staaten USA 22.06.1956 Bakersfield
10,2 Bobby Morrow Vereinigte Staaten USA 29.06.1956 Los Angeles
10,2 Thane Baker Vereinigte Staaten USA 29.06.1956 Los Angeles
10,2 Ira Murchison Vereinigte Staaten USA 29.06.1956 Los Angeles
10,1 Willie Williams Vereinigte Staaten USA 03.08.1956 Berlin
10,1 Ira Murchison Vereinigte Staaten USA 04.08.1956 Berlin
10,1 Willie Williams Vereinigte Staaten USA 05.08.1956 Berlin
10,1 Leamon King Vereinigte Staaten USA 20.10.1956 Ontario
10,1 Leamon King Vereinigte Staaten USA 27.10.1956 Santa Ana
10,1 Ray Norton Vereinigte Staaten USA 18.04.1959 San José
10,1 Charles Tidwell Vereinigte Staaten USA 10.06.1960 Houston
10,0 (10,25) Armin Hary Deutschland BR FRG 21.06.1960 Zürich
10,0 Harry Jerome Kanada CAN 15.07.1960 Saskatoon
10,0 Horacio Esteves Venezuela VEN 15.08.1964 Caracas
10,0 (10,06) Bob Hayes Vereinigte Staaten USA 15.10.1964 Tokio
10,0 Chen Chia-Chuan China Volksrepublik CHN 24.10.1965 Chongqing
10,0 Jim Hines Vereinigte Staaten USA 27.05.1967 Modesto
10,0 Willie Turner Vereinigte Staaten USA 27.05.1967 Modesto
10,0 Enrique Figuerola Kuba CUB 17.06.1967 Budapest
10,0 Oliver Ford Vereinigte Staaten USA 31.05.1968 Albuquerque
10,0 Paul Nash Sudafrika 1961 RSA 02.04.1968 Krugersdorp
10,0 Paul Nash Sudafrika 1961 RSA 06.04.1968 Standerton
10,0 Paul Nash Sudafrika 1961 RSA 06.04.1968 Standerton
10,0 Oliver Ford Vereinigte Staaten USA 31.05.1968 Albuquerque
10,0 Charles Greene Vereinigte Staaten USA 20.06.1968 Sacramento
10,0 Roger Bambuck Frankreich FRA 20.06.1968 Sacramento
9,9 (10,03) Jim Hines Vereinigte Staaten USA 20.06.1968 Sacramento
9,9 (10,14) Ronnie Ray Smith Vereinigte Staaten USA 20.06.1968 Sacramento
9,9 (10,10) Charles Greene Vereinigte Staaten USA 20.06.1968 Sacramento
9,9 (9,95) Jim Hines Vereinigte Staaten USA 14.10.1968 Mexiko-Stadt
9,9 Steve Williams Vereinigte Staaten USA 21.06.1972 Los Angeles
9,9 Eddie Hart Vereinigte Staaten USA 01.07.1972 Eugene
9,9 Rey Robinson Vereinigte Staaten USA 01.07.1972 Eugene
9,9 Silvio Leonard Kuba CUB 05.06.1975 Ostrava
9,8 (10,19) Steve Williams Vereinigte Staaten USA 20.06.1975 Eugene
9,9 Steve Williams Vereinigte Staaten USA 16.07.1975 Siena
9,9 Reggie Jones Vereinigte Staaten USA 26.07.1975 Boston
9,9 Steve Williams Vereinigte Staaten USA 22.08.1975 Berlin
9,9 Steve Williams Vereinigte Staaten USA 27.03.1976 Gainesville
9,9 Harvey Glance Vereinigte Staaten USA 03.04.1976 Columbia (S. C.)
9,9 Harvey Glance Vereinigte Staaten USA 01.05.1976 Baton Rouge
9,9 Donald Quarrie Jamaika JAM 22.05.1976 Modesto
Elektronisch gestoppte Zeiten
10,64 Ralph Metcalfe Vereinigte Staaten USA 16.07.1932 Stanford
10,53 Eddie Tolan Vereinigte Staaten USA 31.07.1932 Los Angeles
10,38 Eddie Tolan Vereinigte Staaten USA 01.08.1932 Los Angeles
10,38 Ralph Metcalfe Vereinigte Staaten USA 01.08.1932 Los Angeles
10,34 Barney Ewell Vereinigte Staaten USA 09.07.1948 Evanston
10,32 Ray Norton Vereinigte Staaten USA 10.08.1958 Thonon-les-Bains
10,32 Jocelyn Delecour Frankreich FRA 10.08.1958 Thonon-les-Bains
10,29 Peter Radford Vereinigte Staaten USA 13.09.1958 Colombes
10,25 Armin Hary Deutschland BR FRG 21.06.1960 Zürich
10,06 Bob Hayes Vereinigte Staaten USA 15.10.1964 Tokio
10,03 Jim Hines Vereinigte Staaten USA 20.06.1968 Sacramento
10,02 Charles Greene Vereinigte Staaten USA 13.10.1968 Mexiko-Stadt
9,95 Jim Hines Vereinigte Staaten USA 14.10.1968 Mexiko-Stadt
9,93 Calvin Smith Vereinigte Staaten USA 03.07.1983 Colorado Springs
9,93 Carl Lewis Vereinigte Staaten USA 30.08.1987 Rom
9,93 Carl Lewis Vereinigte Staaten USA 17.08.1988 Zürich
9,92 Carl Lewis Vereinigte Staaten USA 24.09.1988 Seoul
9,90 Leroy Burrell Vereinigte Staaten USA 14.06.1991 New York City
9,86 Carl Lewis Vereinigte Staaten USA 25.08.1991 Tokio
9,85 Leroy Burrell Vereinigte Staaten USA 06.07.1994 Lausanne
9,84 Donovan Bailey Kanada CAN 27.07.1996 Atlanta
9,79 Maurice Greene Vereinigte Staaten USA 16.06.1999 Athen
9,77 Asafa Powell Jamaika JAM 14.06.2005 Athen
9,77 Asafa Powell Jamaika JAM 11.06.2006 Gateshead
9,77 Asafa Powell Jamaika JAM 18.08.2006 Zürich
9,74 Asafa Powell Jamaika JAM 09.09.2007 Rieti
9,72 Usain Bolt Jamaika JAM 31.05.2008 New York City
9,69 Usain Bolt Jamaika JAM 16.08.2008 Peking
9,58 Usain Bolt Jamaika JAM 16.08.2009 Berlin

Frauen

Zeit (s) Name Land Datum Ort
Handgestoppte Zeiten
11,7 Stanislawa Walasiewicz Polen POL 15.08.1934 Warschau
11,6 Stanislawa Walasiewicz Polen POL 01.08.1937 Berlin
11,5 Fanny Blankers-Koen Niederlande NLD 13.06.1948 Amsterdam
11,5 Marjorie Jackson Australien AUS 22.07.1952 Helsinki
11,4 Marjorie Jackson Australien AUS 04.10.1952 Gifu
11,3 Shirley Strickland Australien AUS 04.08.1955 Warschau
11,3 Wera Krepkina Sowjetunion URS 13.09.1958 Kiew
11,3 Wilma Rudolph Vereinigte Staaten USA 02.09.1960 Rom
11,2 Wilma Rudolph Vereinigte Staaten USA 19.07.1961 Stuttgart
11,2 Wyomia Tyus Vereinigte Staaten USA 15.10.1964 Tokio
11,1 Irena Szewińska Polen POL 09.07.1965 Prag
11,1 Wyomia Tyus Vereinigte Staaten USA 31.07.1965 Kiew
11,1 Barbara Ferrell Vereinigte Staaten USA 02.07.1967 Santa Barbara
11,1 Ljudmila Samotjosowa Sowjetunion URS 15.08.1968 Leninakan
11,1 Irena Szewińska Polen POL 14.10.1968 Mexiko-Stadt
11,0 (11,08) Wyomia Tyus Vereinigte Staaten USA 15.10.1968 Mexiko-Stadt
11,0 Chi Cheng China Volksrepublik CHN 18.07.1970 Wien
11,0 Renate Stecher Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 02.08.1970 Berlin
11,0 Renate Stecher Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 31.07.1971 Berlin
11,0 Renate Stecher Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 03.06.1972 Potsdam
11,0 Ellen Strophal Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 15.06.1972 Potsdam
11,0 Eva Glesková Tschechoslowakei CZS 01.07.1972 Budapest
10,9 Renate Stecher Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 07.06.1973 Ostrava
10,8 Renate Stecher Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 20.07.1973 Dresden
Elektronisch gestoppte Zeiten
11,08 Wyomia Tyus Vereinigte Staaten USA 15.10.1968 Mexiko-Stadt
11,07 Renate Stecher Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 02.09.1972 München
11,04 Inge Helten Deutschland BR FRG 13.06.1976 Fürth
11,01 Annegret Richter Deutschland BR FRG 25.07.1976 Montreal
10,88 Marlies Oelsner-Göhr Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 01.07.1977 Dresden
10,88 Marlies Göhr Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 09.07.1982 Karl-Marx-Stadt
10,81 Marlies Göhr Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 08.06.1983 Berlin
10,79 Evelyn Ashford Vereinigte Staaten USA 03.07.1983 Colorado Springs
10,76 Evelyn Ashford Vereinigte Staaten USA 22.08.1984 Zürich
10,49 Florence Griffith-Joyner Vereinigte Staaten USA 16.07.1988 Indianapolis

Weltbestenliste

Männer

Alle Läufer mit einer Bestzeit von 9,93 Sekunden oder schneller;[5] in Klammern: Wind in m/s; A = Lauf unter Höhenbedingungen.

Letzte Veränderung: 12. Juni 2016

  1. 9,58 s (0,9) Jamaika Usain Bolt, Berlin, 16. August 2009
  2. 9,69 s (2,0) Vereinigte Staaten Tyson Gay, Shanghai, 20. September 2009
  3. 9,69 s (-0,1) Jamaika Yohan Blake, Lausanne, 23. August 2012
  4. 9,72 s (0,2) Jamaika Asafa Powell, Lausanne, 2. September 2008
  5. 9,74 s (0,9) Vereinigte Staaten Justin Gatlin, Doha, 15. Mai 2015
  6. 9,78 s (0,9) Jamaika Nesta Carter, Rieti, 29. August 2010
  7. 9,79 s (0,1) Vereinigte Staaten Maurice Greene, Athen, 16. Juni 1999
  8. 9,80 s (1,3) Jamaika Steve Mullings, Eugene, 4. Juni 2011
  9. 9,82 s (1,7) Trinidad und Tobago Richard Thompson, Port of Spain, 21. Juni 2014
  10. 9,84 s (0,7) Kanada Donovan Bailey, Atlanta, 27. Juli 1996
  11. 9,84 s (0,2) Kanada Bruny Surin, Sevilla, 22. August 1999
  12. 9,84 s (1,3) Vereinigte Staaten Trayvon Bromell, Eugene, 25. Juni 2015
  13. 9,85 s (1,2) Vereinigte Staaten Leroy Burrell, Lausanne, 6. Juli 1994
  14. 9,85 s (1,7) Nigeria Olusoji Fasuba, Doha, 12. Mai 2006
  15. 9,85 s (1,3) Vereinigte Staaten Mike Rodgers, Eugene, 4. Juni 2011
  16. 9,86 s (1,2) Vereinigte Staaten Carl Lewis, Tokio, 25. August 1991
  17. 9,86 s (-0,4) Namibia Frank Fredericks, Lausanne, 3. Juli 1996
  18. 9,86 s (1,8) Trinidad und Tobago Ato Boldon, Walnut, 19. April 1998
  19. 9,86 s (0,6) Portugal Francis Obikwelu, Athen, 22. August 2004
  20. 9,86 s (1,4) Trinidad und Tobago Keston Bledman, Port of Spain, 23. Juni 2012
  21. 9,86 s (1,3) Frankreich Jimmy Vicaut, Saint Denis, 4. Juli 2015
  22. 9,87 s (0,3) Vereinigtes Konigreich Linford Christie, Stuttgart, 15. August 1993
  23. 9,87 s A (-0,2) Barbados Obadele Thompson, Johannesburg, 11. September 1998
  24. 9,88 s (1,8) Vereinigte Staaten Shawn Crawford, Eugene, 19. Juni 2004
  25. 9,88 s (1,0) Vereinigte Staaten Walter Dix, Nottwil, 8. August 2010
  26. 9,88 s (0,9) Vereinigte Staaten Ryan Bailey, Rieti, 29. August 2010
  27. 9,88 s (1,0) Jamaika Michael Frater, Lausanne, 30. Juni 2011
  28. 9,89 s (1,6) Vereinigte Staaten Travis Padgett, Eugene, 28. Juni 2008
  29. 9,89 s (1,6) Vereinigte Staaten Darvis Patton, Eugene, 28. Juni 2008
  30. 9,89 s (1,3) Simbabwe Ngonidzashe Makusha, Des Moines, 10. Juni 2011
  31. 9,90 s (0,4) Jamaika Nickel Ashmeade, Moskau, 11. August 2013
  32. 9,91 s (1,2) Vereinigte Staaten Dennis Mitchell, Tokio, 25. August 1991
  33. 9,91 s (0,9) Vereinigte Staaten Leonard Scott, Stuttgart, 9. September 2006
  34. 9,91 s (-0,5) Bahamas Derrick Atkins, Ōsaka, 26. August 2007
  35. 9,91 s (-0,2) Antigua und Barbuda Daniel Bailey, Saint Denis, 17. Juli 2009
  36. 9,91 s (0,7) Niederlande Churandy Martina, London, 5. August 2012
  37. 9,91 s (1,1) Vereinigtes Konigreich James Dasaolu, Birmingham, 13. Juli 2013
  38. 9,91 s (1,8) Katar Femi Ogunode, Wuhan, 4. Juni 2015
  39. 9,92 s (0,3) Vereinigte Staaten Andre Cason, Stuttgart, 15. August 1993
  40. 9,92 s (0,8) Vereinigte Staaten Jon Drummond, Indianapolis, 12. Juni 1997
  41. 9,92 s (0,2) Vereinigte Staaten Tim Montgomery, Indianapolis, 13. Juni 1997
  42. 9,92 s A (-0,2) Nigeria Seun Ogunkoya, Johannesburg, 11. September 1998
  43. 9,92 s (1,0) Vereinigte Staaten Tim Harden, Luzern, 5. Juli 1999
  44. 9,92 s (2,0) Frankreich Christophe Lemaitre, Albi, 29. Juli 2011
  45. 9,92 s (-0,8) Jamaika Kemar Bailey-Cole, London, 24. Juli 2015
  46. 9,92 s (-0,5) Kanada Andre De Grasse, Peking, 23. August 2015
  47. 9,92 s (0,9) Turkei Jak Ali Harvey, Erzurum, 12. Juni 2016
  48. 9,93 s A (1,4) Vereinigte Staaten Calvin Smith, Colorado Springs, 3. Juli 1983
  49. 9,93 s (-0,6) Vereinigte Staaten Michael Marsh, Walnut, 18. April 1992
  50. 9,93 s (1,8) Australien Patrick Johnson, Mito, 5. Mai 2003
  51. 9,93 s (1,1) Vereinigte Staaten Ivory Williams, Rethimno, 20. Juli 2009
  52. 9,93 s (0,4) Jamaika Kemarley Brown, Walnut, 17. Mai 2014
  53. 9,93 s (1,8) Vereinigte Staaten Clayton Vaughn, Mobile (Alabama), 10. Mai 2015
  54. 9,93 s (2,0) Vereinigte Staaten Marvin Bracy, Birmingham, 7. Juni 2015
  55. 9,93 s (1,9) Saint Kitts Nevis Kim Collins, Bottrop, 29. Mai 2016

Frauen

Alle Läuferinnen mit einer Bestzeit von 10,91 Sekunden oder schneller[6]; in Klammern Windgeschwindigkeit in m/s; A = Lauf unter Höhenbedingungen.

Letzte Veränderung: 3. Juli 2016

  1. 10,49 s (0,0) Vereinigte Staaten Florence Griffith-Joyner, Indianapolis, 16. Juli 1988
  2. 10,64 s (1,2) Vereinigte Staaten Carmelita Jeter, Shanghai, 20. September 2009
  3. 10,65 s A (1,1) Vereinigte Staaten Marion Jones, Johannesburg, 12. September 1998
  4. 10,70 s (0,6) Jamaika Shelly-Ann Fraser-Pryce, Kingston, 29. Juni 2012
  5. 10,70 s (0,3) Jamaika Elaine Thompson, Kingston, 1. Juli 2016
  6. 10,73 s (2,0) Frankreich Christine Arron, Budapest, 19. August 1998
  7. 10,74 s (1,3) Jamaika Merlene Ottey, Mailand, 7. September 1996
  8. 10,74 s (1,0) Vereinigte Staaten English Gardner, Eugene, 3. Juli 2016
  9. 10,75 s (0,4) Jamaika Kerron Stewart, Rom, 10. Juli 2009
  10. 10,76 s (1,7) Vereinigte Staaten Evelyn Ashford, Zürich, 22. August 1984
  11. 10,76 s (1,1) Jamaika Veronica Campbell-Brown, Ostrava, 31. Mai 2011
  12. 10,77 s (0,9) Russland Irina Priwalowa, Lausanne, 6. Juli 1994
  13. 10,77 s (0,7) Bulgarien Iwet Lalowa, Plowdiw, 19. Juni 2004
  14. 10,78 s A (1,0) Vereinigte Staaten Dawn Sowell, Provo, 3. Juni 1989
  15. 10,78 s (1,5) Vereinigte Staaten Torri Edwards, Eugene, 28. Juni 2008
  16. 10,78 s (1,6) Elfenbeinküste Murielle Ahouré, Montverde, 11. Juni 2016
  17. 10,78 s (1,0) Vereinigte Staaten Tianna Bartoletta, Eugene, 3. Juli 2016
  18. 10,78 s (1,0) Vereinigte Staaten Tori Bowie, Eugene, 3. Juli 2016
  19. 10,79 s (0,0) China Volksrepublik Xuemei Li, Shanghai, 18. Oktober 1997
  20. 10,79 s (-0,1) Vereinigte Staaten Inger Miller, Sevilla, 22. August 1999
  21. 10,79 s (1,1) Nigeria Blessing Okagbare, London, 27. Juli 2013
  22. 10,81 s (1,7) Deutschland Demokratische Republik 1949 Marlies Göhr, Berlin, 8. Juni 1983
  23. 10,81 s (-0,3) Niederlande Dafne Schippers, Peking, 24. August 2015
  24. 10,82 s (-1,0) Vereinigte Staaten Gail Devers, Barcelona, 1. August 1992
  25. 10,82 s (0,4) Vereinigte Staaten Gwen Torrence, Paris, 3. September 1994
  26. 10,82 s (-0,3) Ukraine Schanna Block, Edmonton, 6. August 2001
  27. 10,82 s (-0,7) Jamaika Sherone Simpson, Kingston, 24. Juni 2006
  28. 10,83 s (1,7) Deutschland Demokratische Republik 1949 Marita Koch, Berlin, 8. Juni 1983
  29. 10,83 s (0,0) Vereinigte Staaten Sheila Echols, Indianapolis, 16. Juli 1988
  30. 10,83 s (-1,0) Jamaika Juliet Cuthbert, Barcelona, 1. August 1992
  31. 10,83 s (0,1) Griechenland Ekaterini Thanou, Sevilla, 22. August 1999
  32. 10,84 s (1,3) Nigeria Chioma Ajunwa, Lagos, 11. April 1992
  33. 10,84 s (1,9) Bahamas Chandra Sturrup, Lausanne, 5. Juli 2005
  34. 10,84 s (1,8) Trinidad und Tobago Kelly-Ann Baptiste, Clermont, 5. Juni 2010
  35. 10,85 s (2,0) Bulgarien Anelija Nunewa, Sofia, 2. September 1988
  36. 10,85 s (1,0) Vereinigte Staaten Muna Lee, Eugene, 28. Juni 2008
  37. 10,85 s (2,0) Vereinigte Staaten Barbara Pierre, Des Moines, 21. Juni 2013
  38. 10,85 s (1,6) Trinidad und Tobago Michelle-Lee Ahye, Port of Spain, 21. Juni 2014
  39. 10,86 s (0,6) Deutschland Demokratische Republik 1949 Silke Gladisch-Möller, Potsdam, 20. August 1987
  40. 10,86 s (0,0) Vereinigte Staaten Diane Williams, Indianapolis, 16. Juli 1988
  41. 10,86 s (1,2) Vereinigte Staaten Chryste Gaines, Monaco, 14. September 2003
  42. 10,86 s (2,0) Vereinigte Staaten Marshevet Myers, Eugene, 4. Juni 2011
  43. 10,87 s (1,8) Vereinigte Staaten Octavious Freeman, Des Moines, 21. Juni 2013
  44. 10,88 s (0,4) Vereinigte Staaten Lauryn Williams, Zürich, 19. August 2005
  45. 10,89 s (1,8) Deutschland Demokratische Republik 1949 Katrin Krabbe, Berlin, 20. Juli 1988
  46. 10,89 s (0,0) China Volksrepublik Xiaomei Liu, Shanghai, 18. Oktober 1997
  47. 10,89 s (1,5) Vereinigte Staaten Allyson Felix, London, 4. August 2012
  48. 10,90 s (1,4) Nigeria Glory Alozie, La Laguna, 5. Juni 1999
  49. 10,90 s (1,8) Vereinigte Staaten Shalonda Solomon, Clermont, 5. Juni 2010
  50. 10,91 s (0,2) Deutschland Demokratische Republik 1949 Heike Drechsler, Moskau, 6. Juli 1986
  51. 10,91 s (1,1) Bahamas Savatheda Fynes, Lausanne, 2. Juli 1999
  52. 10,91 s (1,5) Bahamas Debbie Ferguson-McKenzie, Manchester, 27. Juli 2002
  53. 10,91 s (1,7) Vereinigte Staaten Alex Anderson, Des Moines, 21. Juni 2013

Quellen

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. "The men's 100 meters: How fast could they go?" , Reuters, 31. Juli 2012
  2. Ultimate 100-Meter Time: 9.27 Seconds? auf runnersworld.com, abgerufen am 2. Juli 2014 (englisch)
  3. Josef Kluckert: Hat die Aschenbahn ausgedient? Kunststoffpisten in den deutschen Arenen , bei Zeit-online
  4. False Start Rule Scrutinized After Bolt’s Early Exit , New York Times, 29. August 2011
  5. Ewige Bestenliste der Männer. In: iaaf.org. Abgerufen am 24. August 2012.
  6. Ewige Bestenliste der Frauen. In: iaaf.org. Abgerufen am 7. August 2012.

Kategorien: Leichtathletikdisziplin

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