’s-Hertogenbosch - LinkFang.de





’s-Hertogenbosch


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Gemeinde ’s-Hertogenbosch

Flagge

Wappen
Provinz  Nordbrabant
Bürgermeister Ton Rombouts
Sitz der Gemeinde ’s-Hertogenbosch
Fläche
 – Land
 – Wasser
91,26 km²
85,00 km²
6,26 km²
CBS-Code 0796
Einwohner 151.752 (1. Apr. 2016[1])
Bevölkerungsdichte 1663 Einwohner/km²
Höhe 6,5 m NAP
Bedeutender Verkehrsweg A2, A59, N266, N65
Vorwahl 073
Postleitzahlen 5200–5259
Website www.s-hertogen­bosch.nl
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’s-Hertogenbosch [ˌsɛrtoːɣə(n)ˈbɔs] ( anhören?/i) (im allgemeinen Sprachgebrauch Den Bosch [dɛmˈbɔs]; deutsch Herzogenbusch, französisch Bois-le-Duc ) ist die Hauptstadt der niederländischen Provinz Nordbrabant. Die Gemeinde ’s-Hertogenbosch umfasst die Stadt ’s-Hertogenbosch und die Dörfer und Ortschaften Bokhoven, Empel, Engelen, Hintham, Kruisstraat, Meerwijk, Orthen, Rosmalen und Maliskamp. Am 1. April 2016 lebten laut CBS 151.752 Einwohner in der Gemeinde.

Lage und Wirtschaft

’s-Hertogenbosch liegt im Süden der Niederlande, etwa 80 km südöstlich von Amsterdam. Die Gesamtfläche beträgt 91,26 km². ’s-Hertogenbosch liegt etwa 6 bis 7 m über NN in einem Sumpfgebiet an der Dieze, einem Nebenfluss der Maas und am Kanal Zuid-Willemsvaart. Die Stadt ist ein Eisenbahnknotenpunkt der Nederlandse Spoorwegen mit Schnellzugverbindungen nach u. a. UtrechtAmsterdam, EindhovenMaastricht, TilburgBreda und Nimwegen.

Die Wirtschaftsstruktur von ’s-Hertogenbosch weist viele mittlere und kleine Industrie- und Handelsunternehmen verschiedenster Art auf; der Dienstleistungssektor ist jedoch dominierend. Die Stadt ist ferner Sitz eines Gerichtes, der Provinzialverwaltung, verschiedener Krankenhäuser und psychiatrischer Anstalten, sowie vieler überregional bedeutender Schulen. Die Stadt ist Sitz des römisch-katholischen Bistums ’s-Hertogenbosch.

Geschichte

Der Stadtteil Empel liegt an einer Stelle, an der bereits die Bataver eine Siedlung und einen Tempel für ihren Gott Donar, in der lateinischen Namensform nach der Weiheinschrift Hercules Magusanus, hatten.

Die Stadt hat ihr Stadtrecht im Jahre 1185 von Herzog Heinrich I. von Brabant verliehen bekommen. Sie liegt auf einem kleinen Sandrücken, von sumpfigem Terrain umgeben. Darum war sie im Mittelalter strategisch wichtig. Die Festung Herzogenbusch galt als nahezu uneinnehmbar. Die Kaufleute der Stadt importierten Wein aus Köln, Sandstein aus Lüttich und Fisch aus den Ostseeländern. Zwischen 1450 und 1525 hatte die Stadt eine Zeit der wirtschaftlichen Blüte, die im 16. Jahrhundert mit dem Achtzigjährigen Krieg beendet wurde. Die Stadt wurde von den Niederländern 1629 durch Friedrich Heinrich von Oranien erobert. Anschließend wurde die Zitadelle erbaut. Im Jahre 1815 wurde die Stadt zur Provinzhauptstadt.

Im Mai 1940 wurde die Stadt – wie die ganzen Niederlande – von Truppen der Wehrmacht besetzt („Westfeldzug“) und am 29. Oktober 1944 durch alliierte Truppen befreit.[2]

Siehe auch: KZ Herzogenbusch

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • St.-Johannes-Kathedrale, ursprünglich romanisch, zwischen 1280 und 1312 wie auch im 15. und im 16. Jahrhundert umgebaut. Diese Kathedrale, die auch ein Wallfahrtsort ist, gilt als eines der kulturell wichtigsten Kirchengebäude in den Niederlanden.
  • Noordbrabants Museum (Museum der Provinz Nordbrabant) – Altarbilder, Geschichte der Provinz, Kopien von Bildern des Hieronymus Bosch, einige Werke von Vincent van Gogh, Wechselausstellungen alter und moderner Kunst. Dieses Museum ist von überregionaler Bedeutung.
  • De Moriaan, das älteste Haus der Stadt aus dem 13. Jahrhundert
  • Het Kruithuis, Museum für moderne Keramik und Zierrate
  • Rathaus, ursprünglich gotisch, im 17. Jahrhundert umgebaut
  • Stadtwälle
  • Der zum Teil unterirdische Wasserlauf Binnen-Dieze (Rundfahrten möglich)
  • Stadttheater De Parade
  • In ’s-Hertogenbosch ist der Jupiler League-Verein FC Den Bosch beheimatet. Die Spiele werden im Stadion De Vliert ausgetragen.
  • Karneval wird seit dem 19. Jahrhundert groß gefeiert, die Stadt heißt dann „Oeteldonk“
  • Oeteldonksgemintemuzejum, das einzige Museum der Niederlande über (inter)nationalen Karneval
  • Autotron, ein Automuseum in Rosmalen
  • Tennis; jedes Jahr findet im Juni das Rasenturnier Topshelf Open in ’s-Hertogenbosch statt.
  • Im Jahr 2007 wurde, anschließend an das Noordbrabants Museum, ein neues Museum für moderne Kunst eröffnet.

Persönlichkeiten

Städtepartnerschaften

Literatur

Weblinks

 Commons: 's-Hertogenbosch  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: ’s-Hertogenbosch in der Topographia Circuli Burgundici (Mathäus Merian) – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand April 2016 Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande
  2. In alten Zeitungen spiegelt sich das Kriegsende des WK II wider, das sich in diesen Tagen zum 65. Male jährt. , abgerufen am 2. Juni 2012.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/’s-Hertogenbosch (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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