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Łukasz Kubot


Łukasz Kubot
Nation: Polen Polen
Geburtstag: 16. Mai 1982
Größe: 191 cm
Gewicht: 86 kg
1. Profisaison: 2002
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Jan Stoces
Preisgeld: 4.713.037 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 95:130
Höchste Platzierung: 41 (12. April 2010)
Aktuelle Platzierung: 668
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 221:163
Karrieretitel: 13
Höchste Platzierung: 7 (27. September 2010)
Aktuelle Platzierung: 28
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 1. Februar 2016
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Łukasz Kubot (* 16. Mai 1982 in Bolesławiec, Dolnośląskie) ist ein polnischer Tennisspieler.

Karriere

Kubot wurde 2002 Tennisprofi. Schon in dieser Saison gelangen ihm im Doppel erste Erfolge bei Future- und Challenger-Turnieren. Außerdem gelangte er über eine Wild Card ins Hauptfeld des ATP-Turniers in Sopot, wo er allerdings in der ersten Runde scheiterte.

2004 erhielt er für Sopot wieder eine Wild Card, sowohl für die Einzel- als auch für die Doppelkonkurrenz. Im Einzel konnte er dort den an 4 gesetzten Russen Igor Andrejew in der ersten Runde besiegen. Außerdem konnte er sich in Wimbledon an der Seite des Ungarn Gergely Kisgyörgy erstmals für ein Grand-Slam-Turnier qualifizieren. Er erzielte auch dort mit dem Erreichen der zweiten Runde, in der er an Bob und Mike Bryan scheiterte, einen Achtungserfolg.

Ab der Saison 2006 nahm Kubot im Einzel wie im Doppel regelmäßig an ATP-Turnieren teil, bei denen er meist in den ersten Runden scheiterte. Bei den US Open erreichte er im Einzel die dritte Runde.

2007 spezialisierte sich Kubot mehr und mehr aufs Doppel, was sich unter anderem in der Teilnahme bei allen vier Grand-Slam-Turnieren in diesem Jahr widerspiegelte. Dort war er vor allem bei den French Open und den Australian Open erfolgreich und erreichte bei beiden Turnieren das Achtelfinale. Außerdem gelang ihm im April an der Seite des Österreichers Oliver Marach in Casablanca zum ersten Mal der Einzug in das Finale eines ATP-Turniers. Dort unterlagen sie Simon Aspelin und Paul Hanley knapp im Match-Tiebreak. Mit Lovro Zovko gelang ihm zudem der Finaleinzug beim Grand Prix de Tennis de Lyon, das er auch nicht gewinnen konnte. Im Laufe der Saison erreichte er mit Platz 42 seinen bislang beste Notierung in der Doppel-Weltrangliste.

Die Saison 2008 gestaltete sich weniger erfolgreich. Kubot musste hauptsächlich wieder Challenger-Turniere bestreiten und erreichte nur die Hauptrunden der French Open mit Zovko und von Wimbledon mit dem Südafrikaner Rik de Voest, bei denen er allerdings in der zweiten, bzw. ersten Runde scheiterte. Infolge dessen sackte er im August auch in der Weltrangliste wieder auf Platz 92 ab.

In der Saison 2009 tat sich Kubot wieder mit Marach zusammen und konnte mit dem Österreicher die größten Erfolge seiner bisherigen Karriere feiern. Am Anfang der Saison gelangten sie bis ins Finale des ATP-500-Turniers in Acapulco und erreichten das Halbfinale der Australian Open. Auf dem Weg dorthin schalteten sie unter anderem die topgesetzte Paarung Daniel Nestor und Nenad Zimonjić aus. Des Weiteren gewannen sie das Turnier in Casablanca, der erste Turniererfolg Kubots auf der ATP Tour, sowie die Serbia Open in Belgrad. Dort zog er auch in der Einzelkonkurrenz ins Finale ein, nachdem er als Lucky Loser von einer Schulterverletzung Steve Darcis profitiert hatte und so ins Hauptfeld einzogen war. Er war der erste Pole in einem Einzelturnierfinale der ATP seit Wojtek Fibak 1983[1], allerdings unterlag er Novak Đoković in zwei Sätzen. Im November gelang ihm der erste Erfolg bei einem Hartplatzturnier, bei der BA-TennisTrophy in Wien. Nach diesen Erfolgen erreichte Kubot am 2. November mit Platz elf seine bisher höchste Weltranglistenposition im Doppel.

2010 gelang ihm bei den Australian Open erstmals in seiner Karriere der Einzug ins Achtelfinale einer Einzelkonkurrenz bei einem Grand-Slam-Turnier. Im Februar erreichte er bei den Brasil Open sowohl im Doppel als auch im Einzel das Finale.

An der Seite von Robert Lindstedt gelang ihm 2014 mit dem Titelgewinn bei den Australian Open der größte Erfolg seiner Karriere.

Erfolge

Legende (Anzahl der Titel)
Grand Slam (1)
Tennis Masters Cup /
ATP World Tour Finals
ATP Masters Series /
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold /
ATP World Tour 500 Series (3)
ATP International Series /
ATP World Tour 250 Series (9)
Titel nach Belag
Hartplatz (4)
Sand (8)
Rasen (1)
Teppich (0)

Einzel

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 10. Mai 2009 Serbien Belgrad Sand Serbien Novak Đoković 3:6, 6:70
2. 14. Februar 2010 Brasilien Costa do Sauípe Sand Spanien Juan Carlos Ferrero 1:6, 0:6

Doppel

Siege

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 6. April 2009 Marokko Casablanca Sand Osterreich Oliver Marach Australien Paul Hanley
Schweden Simon Aspelin
7:64, 3:6, [10:6]
2. 10. Mai 2009 Serbien Belgrad Sand Osterreich Oliver Marach Schweden Johan Brunström
Niederlandische Antillen Jean-Julien Rojer
6:2, 7:6
3. 1. November 2009 Osterreich Wien (1) Hartplatz (i) Osterreich Oliver Marach Osterreich Julian Knowle
Osterreich Jürgen Melzer
2:6, 6:4, [11:9]
4. 1. Februar 2010 Chile Santiago de Chile Sand Osterreich Oliver Marach Italien Potito Starace
Argentinien Horacio Zeballos
6:4, 6:0
5. 28. Februar 2010 Mexiko Acapulco (1) Sand Osterreich Oliver Marach Italien Fabio Fognini
Italien Potito Starace
6:0, 6:0
6. 26. September 2010 Rumänien Bukarest Sand Argentinien Juan Ignacio Chela Spanien Marcel Granollers
Spanien Santiago Ventura
6:2, 5:7, [13:11]
7. 15. Juli 2012 Deutschland Stuttgart Sand Frankreich Jérémy Chardy Slowakei Michal Mertiňák
Brasilien André Sá
6:1, 6:3
8. 3. März 2013 Mexiko Acapulco (2) Sand Spanien David Marrero Italien Fabio Fognini
Italien Simone Bolelli
7:5, 6:2
9. 25. Januar 2014 Australien Australian Open Hartplatz Schweden Robert Lindstedt Vereinigte Staaten Eric Butorac
Sudafrika Raven Klaasen
6:3, 6:3
10. 13. Juni 2015 Niederlande ’s-Hertogenbosch Rasen Kroatien Ivo Karlović Frankreich Pierre-Hugues Herbert
Frankreich Nicolas Mahut
6:2, 7:69
11. 26. Juli 2015 Schweden Båstad Sand Frankreich Jérémy Chardy Kolumbien Juan Sebastián Cabal
Kolumbien Robert Farah
6:76, 6:3, [10:8]
12. 27. September 2015 Frankreich Metz Hartplatz (i) Frankreich Édouard Roger-Vasselin Frankreich Pierre-Hugues Herbert
Frankreich Nicolas Mahut
2:6, 6:3, [10:7]
13. 25. Oktober 2015 Osterreich Wien (2) Hartplatz (i) Brasilien Marcelo Melo Vereinigtes Konigreich Jamie Murray
Australien John Peers
4:6, 7:63, [10:6]

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 29. April 2007 Marokko Casablanca Sand Osterreich Oliver Marach Australien Jordan Kerr
Tschechien David Škoch
6:74, 6:1, [4:10]
2. 28. Oktober 2007 Frankreich Lyon Teppich (i) Kroatien Lovro Zovko Frankreich Sébastien Grosjean
Frankreich Jo-Wilfried Tsonga
4:6, 3:6
3. 3. Januar 2009 Mexiko Acapulco Sand Osterreich Oliver Marach Tschechien František Čermák
Slowakei Michal Mertiňák
6:4, 4:6, [7:10]
4. 14. Februar 2010 Brasilien Costa do Sauípe Sand Osterreich Oliver Marach Uruguay Pablo Cuevas
Spanien Marcel Granollers
5:7, 4:6
5. 6. Februar 2011 Chile Santiago de Chile Sand Osterreich Oliver Marach Brasilien Marcelo Mela
Brasilien Bruno Soares
3:6, 6:73
6. 29. April 2012 Rumänien Bukarest Sand Frankreich Jérémy Chardy Schweden Robert Lindstedt
Rumänien Horia Tecău
6:72, 3:6
7. 20. Mai 2012 Italien Rom Sand Serbien Janko Tipsarević Spanien Marcel Granollers
Spanien Marc López
3:6, 2:6
8. 1. Mai 2016 Portugal Estoril Sand Polen Marcin Matkowski Vereinigte Staaten Eric Butorac
Vereinigte Staaten Scott Lipsky
4:6, 6:3, [8:10]
9. 19. Juni 2016 Deutschland Halle Rasen Osterreich Alexander Peya Sudafrika Raven Klaasen
Vereinigte Staaten Rajeev Ram
6:75, 2:6

Weblinks

 Commons: Łukasz Kubot  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kubot erster Pole in ATP-Finale seit 28 Jahren auf atpworldtour.com, abgerufen am 5. November 2009


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Łukasz Kubot (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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