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Überackern


Überackern
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 27,09 km²
 :
Höhe: 356 m ü. A.
Einwohner: 685 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 25 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5122
Vorwahl: 07727
Gemeindekennziffer: 4 04 45
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kreuzlinden 11
5122 Überackern
Website: www.ueberackern.at
Politik
Bürgermeister: Michael Huber (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
6
4
3
Lage der Gemeinde Überackern im Bezirk Braunau am Inn
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Überackern ist eine ländliche Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn im Innviertel mit 685 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.

Geografie

Überackern liegt auf 356 m Höhe im Innviertel in der Nähe der Inn-Salzach-Mündung, umgeben von den ausgedehnten Wäldern des Weilhartsforstes. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,6 km, von West nach Ost 6 km. Die Gesamtfläche beträgt 27 km². 77,4 % der Fläche sind bewaldet, 14,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sechs Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Aufhausen (12)
  • Berg (6)
  • Kreuzlinden (173)
  • Mühltal (85)
  • Überackern (206)
  • Weng (160)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Ueberackern.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Grün eine silberne Wellenleiste; oben ein goldenes Ort, unten ein goldener, querrechtshin gestellter Schlüssel. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb.

Die Wellenleiste im 1990 verliehenen Gemeindewappen steht für die Salzach, an deren rechten Ufer Überackern liegt. Das goldene Ort entstammt dem Wappen der Überackerer, die hier ihren Stammsitz hatten. Der Schlüssel als Attribut des hl. Petrus verweist auf den Pfarrpatron. Die grüne Schildfarbe betont den hohen Waldanteil der Gemeinde, der mit 78 % der Gemeindefläche den höchsten im Bezirk darstellt.[2]

Geschichte

Überackern und seine Pfarrkirche wurden schon in einer Urkunde aus der Zeit zwischen 748 und 788 erwähnt. Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals Innbaiern) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Bürgermeister ist Michael Huber von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 550 Einwohner, 2001 dann 592 Einwohner und am 1. Jänner 2007 648 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Überackern
  • Die gotische Pfarrkirche Überackern beinhaltet im Kern romanisches Mauerwerk aus der Zeit um 1100.
  • Ausgrabungen der Ratzlburg aus der frühen Stauferzeit durch das OÖ. Landesmuseum
  • Gedenkstein Kriegsgefangenenlager

Weblinks

 Commons: Überackern  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 8. Nachtrag (1988-1991). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3, 1992, S. 300 f (PDF; 4 MB )

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Überackern (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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