Österreichischer Skiverband - LinkFang.de





Österreichischer Skiverband


Österreichischer Skiverband
Gründungsdatum/-jahr 1905
Präsident Peter Schröcksnadel
Vereine (ca.) 1200
Mitglieder (ca.) 140.000
Homepage http://www.oesv.at

Der Österreichische Skiverband (ÖSV) wurde im Jahre 1905 gegründet und besteht aus den Referaten Ski Alpin, Langlauf, Sprunglauf, Biathlon, Nordische Kombination, Snowboard, Freestyle-Skiing, Speed Ski, Telemark, Skicross, Firngleiten/Short Carving, Grasski und Behindertensport. Seit 1990 ist Peter Schröcksnadel ÖSV-Präsident. Ehrenpräsident war Karl Heinz Klee seit 1974.

Am 27. September 1971 wurde im "Haus des Sports" in Wien der Österreichische Skipool gegründet; die drei Gründer waren die Republik Österreich, die Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft und der ÖSV [1].

Die Tochtergesellschaft des ÖSV, die Austria Skiteam Handels und Beteiligungs GmbH verfügt über fünf weitere Tochterunternehmen:

  • Austria Ski Nordic Veranstaltungs GmbH (100 %ige Tochter)
  • Austria Ski WM und Großveranstaltungs GmbH (100 %)
  • Austria Ski Veranstaltungs GmbH (100 %)
  • Bergisel Betriebs GmbH (100 %)
  • Gesport Gesellschaft für Sportmedizin (76 %)

Im Jahr 2003 verfügte der ÖSV über ein Budget von 36,34 Millionen Euro.

Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin holte alleine der ÖSV 22 Medaillen für Österreich (von 23 insgesamt) und wurde dadurch erfolgreichster Verband.

Referate

Ski Alpin

Am 12. Jänner 2008 wurde Elisabeth Görgl mit ihrem ersten Sieg im Riesenslalom von Maribor zur 100. ÖSV-Aktiven (Damen und Herren), die einen Sieg im Alpinen Skiweltcup feiern konnte. Der Sieg von Marlies Schild, am 17. Dezember 2013 beim Slalom in Courchevel, war für den ÖSV der 800. Einzelsieg in der alpinen Weltcup-Geschichte.

Die erfolgreichsten österreichischen Sportler aller Zeiten im Alpinen Skiweltcup sind Hermann Maier mit 54 Siegen bei den Herren und Annemarie Moser-Pröll mit 62 Siegen bei den Damen. Weiters ist Annemarie Moser-Pröll die zweiterfolgreichste Sportlerin der Weltcupgeschichte. Franz Klammer, Hermann Maier und Marlies Schild sind in den unten angeführten Disziplinen auch international die erfolgreichsten Athleten. Marcel Hirscher mit fünf und Annemarie Moser-Pröll mit sechs Gesamtweltcupsiegen konnten die große Kristallkugel bisher am öftesten gewinnen und halten damit auch international jeweils den Rekord.

Aktueller Cheftrainer bei den Herren ist Andreas Puelacher, der 2014 Mathias Berthold ablöste.[2] Beim Damenteam hat Jürgen Kriechbaum 2013 die sportliche Leitung von Herbert Mandl übernommen.[3]

Die erfolgreichsten ÖSV-Sportler in den einzelnen Disziplinen sind:

Abfahrt

  • Franz Klammer 25 Siege
  • Annemarie Moser-Pröll 36 Siege

Super-G

  • Hermann Maier 24 Siege
  • Renate Götschl 17 Siege

Riesenslalom

  • Marcel Hirscher 18 Siege
  • Annemarie Moser-Pröll 16 Siege

Slalom

  • Marcel Hirscher 18 Siege
  • Marlies Schild 35 Siege

Kombination

  • Benjamin Raich 7 Siege
  • Annemarie Moser-Pröll 7 Siege

Ski Nordisch

Otto Leodolter war der erste österreichische Sportler, der bei den Olympischen Winterspielen 1960 beim Springen von der Normalschanze eine Medaille gewann. Die erfolgreichsten österreichischen Sportler im Skisprung-Weltcup sind Gregor Schlierenzauer mit 53 Siegen, Andreas Felder mit 25 Siegen und Thomas Morgenstern mit 23 Siegen. Den österreichischen Weitenrekord hält seit 12. Februar 2011 Gregor Schlierenzauer mit 243,5 Metern. Im Weltcup der Nordischen Kombination ist Felix Gottwald mit 23 Siegen der Erfolgreichste.

Thomas Morgenstern holte am 3. Februar 2008 beim Skisprung-Weltcup in Sapporo den 150. Sieg eines ÖSV-Springers.

Trainer ist Heinz Kuttin, der 2014 Alexander Pointner ersetzte. [4]

Skispringen

  • Gregor Schlierenzauer 53 Siege
  • Andreas Felder 25 Siege
  • Thomas Morgenstern 23 Siege

Damen Skispringen

Nordische Kombination

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Freudentag für Skisport . In: Arbeiter-Zeitung. Wien 28. September 1971, S. 15, links unten.
  2. „Reformiertes Konzept“ sport.orf.at.
  3. Kriechbaum neuer Damen-Chef sport.orf.at, 21. März 2013.
  4. „Ära von Erfolgscoach Pointner zu Ende“ sport.orf.at

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Österreichischer Skiverband (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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