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Österreichische Landesausstellungen


In Österreich werden Landesausstellungen von den einzelnen Bundesländern veranstaltet.

Eine Landesausstellung ist eine kulturhistorische Großveranstaltung, meist verbunden mit der Restaurierung oder Revitalisierung bedeutender Bauwerke. Gewachsen aus der Tradition landwirtschaftlicher Mustermessen, Kunstexpositionen und Weltausstellungen des 19. Jahrhunderts bieten moderne Landesausstellungen ein neues Erleben der historischen Räume, verbunden mit multimedialer, spektakulärer Präsentation eines außergewöhnlichen Themas. Landesausstellungen sind im Idealfall Musterbeispiele angewandter Museumspädagogik. Die Thematik der Ausstellung hat immer einen konkreten Bezug zum Land selbst, seiner Kultur, Geographie oder Wirtschaft, und der Rolle des Landes in seinem Umfeld, und bezieht sich oft auf historische Jahrestage landesgeschichtlich bedeutenderer Ereignisse und Epochen.

Landesausstellungen laufen üblicherweise etwa ein halbes Jahr über die Sommersaison, und finden jedes Mal an einem anderen Ort statt, zunehmend auch an zwei oder mehreren Orten verteilt, wie es dem Thema angemessen ist. Sie werden meist von einem Rahmenprogramm erweiterter Kultur- und Wissensangebote begleitet.

Die Landesausstellungen begannen schon vor der Jahrhundertwende in den letzten Jahren der Monarchie, seinerzeit noch als Gesamtmessen der Kronländer.[1] Die erste Landesausstellung der Republik nach dem Zweiten Weltkrieg fand 1951 in Krems (Niederösterreich) statt. Später folgte die Steiermark und ab Mitte der 1960er-Jahre die meisten anderen Bundesländer. Der Rhythmus (jährlich, zwei- oder dreijährlich, unregelmäßig) der Veranstaltung ist in den Bundesländern unterschiedlich festgelegt und wird auch immer wieder abgeändert.

Schon 1988 („Die Bajuwaren“) fand eine erste grenzübergreifenden Landesausstellung Salzburg–Bayern statt, 2000 („circa 1500“) Tirol mit Südtirol, 2004 („Grenzenlos – Menschen am Inn“) und 2012 („Verbündet, verfeindet, verschwägert“) Oberösterreich mit Bayern, 2009 („geteilt – getrennt – vereint“) Niederösterreich und 2013 („Alte Wege, Neue Spuren“) Oberösterreich jeweils mit Tschechien.

Bis auf Wien veranstalteten alle österreichischen Bundesländer bisher Landesausstellungen, zu Programm und den Einzelausstellungen siehe:

Einzelnachweise

  1. So hatte etwa die erste Tiroler Landesausstellung Juni bis Oktober 1893, unter dem „Protectorate S.M. d. Kaisers Franz Josef I.“ am Messegelände Innsbruck folgendes Programm: „Pferde, Rinder und Kleinvieh, Obst- und Gartenbau, Südtiroler Weinausstellung, Molkerei, Fisch- und Bienenzucht, Jagd- und Forstwesen, Fremdenverkehr, Montanistik, Bau- und Ingenieurwesen, gewerbliche Hygiene sowie Schätze alttirolischer Kunst und Kunstindustrie.“ Es gab auch „täglich Konzerte des Ausstellungsorchesters, einen Zirkus, ein orientalisches Labyrinth, ein internationales Radwettfahren sowie die Präsentation von Sitten und Gebräuchen“ . Zitiert nach Geschichte: Historie der Messe , Congress und Messe Innsbruck, cmi.at

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Österreichische Landesausstellungen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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